Tag Archives: Rucksack MCM

Vika Jigulina

Vika Jigulina (* 18. Februar 1983 in Cahul

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, Moldauische SSR; eigentlich Victoria Corneva) ist eine moldawische Musikproduzentin, Sängerin und DJane.

Im Jahr 2000 schloss sie die Maria-Ciubotari-Schule in Cahul ab. Noch im selben Jahr zog sie nach Rumänien, in die Stadt Timișoara, wo sie ihr Studium fortsetzte. In den folgenden Jahren arbeitete sie als DJane in verschiedenen Diskotheken in Rumänien. Sie moderierte beim rumänischen Radiosender Radio Deea eine wöchentliche Sendung bevor sie beim Radiosender VIBE FM landesweit bekannt wurde.

Jigulina hat bereits mit Steve Murrano, ATB, Tom Craft, DJ DOX, Steve Angello und Sebastian Ingrosso zusammengearbeitet Rucksack MCM. Sie nahm zusammen mit dem rumänischen Musikproduzenten Edward Maya die beiden Singles Stereo Love und This Is My Life auf

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, welche beide internationale Charthits wurden. Seit Juni 2011 ist sie bei Edward Mayas neu gegründetem Label “Mayavin Records” unter Vertrag.

Singles

Onyx (Abhörsystem)

Onyx ist ein Schweizer Satellitenabhörsystem des Nachrichtendienst des Bundes (NDB). Betrieben wird die Anlage von der Führungsunterstützungsbrigade 41 der Schweizer Armee.

In den Schweizer Ortschaften Leuk und Heimenschwand stehen Parabolantennen, welche den Satellitenfunkverkehr abhören und auffangen converse online shop. Die abgefangenen Unmengen an Daten Funkemissionen, E-Mails, Telefongesprächen Günstige Mode MCM – MCM-Taschen Online-Verkauf, Faxübertragungen, werden automatisch meist anhand gezielter Schlüsselwörter auf relevante Daten für ihren Auftraggeber hin gefiltert. Weitere Filterkriterien werden mit Grossrechnern aufgrund Künstlicher Intelligenz, optischer Texterkennung oder Stimmprüfung erzielt. Die Resultate werden dann an die Zentrale in Zimmerwald weitergeleitet. Rund 40 Mitarbeiter verfassen dort aus den gewonnenen Erkenntnissen geheime Berichte, die an das Departement für Verteidigung in Bern weitergeleitet werden. Das System soll primär der Bekämpfung von Terrorismus dienen.
Anfang der 1990er startete der Bundesrat ein militärisches Geheimprogramm mit dem Namen «Satos». In den ersten zwei Stufen des Programms wurde ein System entwickelt, welches Kommunikation per Richtfunk, Kurzwellen und Faxsignale abfangen konnte. Die dritte Stufe ermöglichte schliesslich die vollständige elektronische Aufklärung von Satellitenverbindungen.
Die Beschlüsse zum Onyx-System fielen verdeckt und ohne Protokollierung. Ebenso geschah die Finanzierung durch Kredittranchen und mit Unterlaufen der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) auf gesetzlich nicht geregeltem, Kritiker sagen illegalem, Weg. Die Abhörzentrale in Zimmerwald liess man unter dem Vorwand einer Mehrzweckhalle errichten.
Eine Kontrolle über die gesammelten Daten und deren Verwendung soll über die Unabhängige Kontrollinstanz (UKI) sichergestellt werden Rucksack MCM. Die genaue Aufgabe der Kontrollinstanz ist durch Abschnitt 6, Artikel 15 der Verordnung über die elektronische Kriegführung (VEKF) definiert.
Gegen Ende 2000 wurde Onyx Stück für Stück aufgedeckt. Das Verteidigungsdepartement erhielt den Big Brother Award Schweiz im Jahre 2000 und 2001.
Einen umfangreicheren Bericht verfasste der Journalist Urs Paul Engeler für Die Weltwoche im Oktober 2005.
Mit der Veröffentlichung eines von Onyx abgefangenen Fax im Sonntagsblick am 8. Januar 2006, das der Zeitung durch eine unbekannte Quelle, angeblich aus dem Bereich des Bundeshauses, zugespielt wurde, wurde das Abhörsystem schlagartig der Schweizer Bevölkerung bekannt und bewusst. Im Fax, das aus dem ägyptischen Aussenministerium stammte, wurden frühere Berichte anderer Quellen über CIA-Geheimgefängnisse in Osteuropa für Terrorismusverdächtige (Black Site) erneut bestätigt und erstmals auch Nationalitäten der Gefangenen genannt. Das Fax lag den Onyx-Auftraggebern und sogar einigen (nicht allen) Bundesräten bereits seit November 2005 vor, ohne dass diese etwas unternahmen und die USA zumindest zu einer Stellungnahme aufforderten.
46.3180555555567.6452777777778Koordinaten: 46° 19′ 5″ N, 7° 38′ 43″ O; CH1903: 615916 / 129649

Honda CBR125R

Die CBR125R ist ein seit 2004 erhältliches Leichtkraftrad der Firma Honda. Sie ist vollverkleidet und zählt zu den Supersportlern mit 125 cm³ Hubraum.

Die CBR125R mit dem Werkscode JC34 löste den Zweitakter Honda NSR125R in der Honda-Modellpalette ab. Gemäß dem umweltschonenden Ziel Hondas, die Produktion von Zweitaktmotoren einzustellen, ist dieses Kraftrad nunmehr mit einem einzylindrigen Viertaktmotor mit 125 cm³ Hubraum ausgestattet.
Der günstige Preis (2008: etwa 3100 €; Listenpreis 2014: 3390 €) sowie die Möglichkeit, die CBR125 schon mit 16 Jahren mit dem Führerschein der Klasse A1 auf europäischen Straßen zu nutzen, machen das Motorrad vor allem bei jungen Menschen sehr beliebt.
Durch die Produktion in einem erst vor kurzer Zeit erbauten Werk in Thailand und die Verwendung kostengünstiger Herstellungsmaterialien (wie zum Beispiel die Reifen des recht unbekannten thailändischen Herstellers IRC) und die Verwendung von Teilen anderer Honda-Modelle (beispielsweise der Tacho und die Tachoscheibe) wurde es ermöglicht, den Verkaufspreis niedrig zu halten. So ist die CBR125R eines der günstigeren Krafträder seiner Klasse.
Die Resonanz auf die Honda CBR125R in der Fachpresse war gegenüber den Modellvarianten der vergangenen Jahre wechselhaft. Oft wurden der günstige Verbrauch und die hohe Alltagstauglichkeit gelobt. Hingegen aber selten das Erscheinungsbild der Modelle bis 2010, aufgrund der schmalen Silhouette und der schmalen Reifen. Diese konnten allerdings durch breitere Bridgestone-Reifen ohne Eintragung ausgetauscht werden. Seit 2011 gehören breitere Reifen zur Standardausstattung.
2004 war es das meistverkaufte Kraftrad der 125er-Klasse in Deutschland. Dies ist auch einer der wichtigsten Gründe für Hondas marktführende Position in diesem Segment.
Die CBR125R mit dem Modellcode JC39 ist seit Mai 2007 erhältlich. Sie hat ein neues Aussehen in Form der Honda CBR600RR und einen überarbeiteten Motor (der Vergaser wurde durch eine Einspritzung ersetzt und erfüllt jetzt die Abgasnorm Euro-3 durch eine Ersetzung des ungeregelten Katalysators durch einen Drei-Wege-Katalysator) Rucksack MCM.
Seit 2011 ist die neue Honda CBR125R JC50 erhältlich. Dieses überarbeitete Modell weist nun ein völlig neues Design auf mit: neuem Cockpit, überarbeitetem Chassis, neuem Auspuff, breiterer Vollverkleidung sowie breiteren Reifen auf neuen Felgen. Das Tankvolumen wurde von 10 auf 13 Litern erweitert Rucksack MCM. sowie die Einspritz-Elektronik für eine größere Reichweite modifiziert. Bei der neuen Honda ist das Vorderrad mit einem 100er Reifen und das Hinterrad mit einem 130er Reifen bestückt. Das Kettenrad wurde von 42 auf 44 Zähnen vergrößert. Ein Antiblockiersystem ist für dieses Motorrad nicht erhältlich.
Zurzeit (Frühjahr 2015) werden von Honda in Deutschland folgende Modelle vertrieben:
Naked Bikes/Allrounder: CB1100 | CBF1000F | CB1000R | NC750S | CB650F | CB500F
Sportler: CBR1000RR Fireblade | CBR650F | CBR600RR | CBR500R | CBR300R
Tourer und Sporttourer: CTX1300 | Gold Wing | Gold Wing F6B | VFR1200F | VFR800F | Pan-European
Enduros und Reiseenduros: VFR1200X Crosstourer | CRF1000L Africa Twin | VFR800X Crossrunner | NC750X | CRF250L
Cruiser: Gold Wing F6C | Shadow VT750CS | NM4 Vultus | CTX700N
Leichtkrafträder: CB125F | CBR125R | MSX125 | Wave 110i
Motorroller: Integra | Forza 300 | SH300i | SH150i | SH125i | SH Mode 125 | Forza 125 | PCX125 | Vision 110 | NSC50R | Vision 50
Trial & Cross: CRF450R | CRF250R | CRF150R | CRF125F | CRF110F | CRF50F | Montesa COTA 4RT
Technik: CBS
Siehe auch Liste der Honda-Motorräder

Abzählende Kombinatorik

Die abzählende Kombinatorik ist ein Teilbereich der Kombinatorik. Sie beschäftigt sich mit der Bestimmung der Anzahl möglicher Anordnungen oder Auswahlen
In der modernen Kombinatorik werden diese Auswahlen oder Anordnungen auch als Abbildungen betrachtet, so dass sich die Aufgabe der Kombinatorik in diesem Zusammenhang im Wesentlichen darauf beschränken kann, diese Abbildungen zu zählen.

Für das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten auf der Basis des Wahrscheinlichkeitsbegriffs von Laplace bildet die Kombinatorik eine wichtige Grundlage.
Ein verblüffendes Phänomen der Kombinatorik ist, dass sich oftmals wenige Objekte auf vielfältige Weise kombinieren lassen. Beim Zauberwürfel können beispielsweise die 26 Elemente auf rund 43 Trillionen Arten kombiniert werden. Dieses Phänomen wird oft als kombinatorische Explosion bezeichnet und ist auch die Ursache für das Geburtstagsparadoxon.
Aufgrund der Vielfalt der Herangehensweisen sind die Schreibweisen und Begrifflichkeiten im Bereich der Kombinatorik leider oft recht uneinheitlich. Zwar bezeichnen übereinstimmend alle Autoren die Vertauschung der Reihenfolge einer Menge von unterscheidbaren Elementen als Permutation. Wählt man dagegen von diesen Elementen nur Elemente aus, deren Reihenfolge man anschließend vertauscht, bezeichnen viele Autoren das nun als Variation, geordnete Stichprobe bzw. Kombination mit Berücksichtigung der Reihenfolge, andere dagegen (namentlich im englischsprachigen Raum) weiter als Permutation. Lässt man schließlich in einer solchen Auswahl von Elementen deren Reihenfolge außer Acht, wird solch eine Auswahl nun für gewöhnlich ungeordnete Stichprobe, Kombination ohne Berücksichtigung der Reihenfolge oder einfach nur Kombination genannt. Kombinationen sind also, sofern nichts weiter zu ihnen gesagt wird, in der Regel ungeordnet, Permutationen und/oder Variationen dagegen geordnet, wobei die Frage, ob man Permutationen als Sonderfälle von Variationen (oder umgekehrt) betrachtet, gegebenenfalls von Autor zu Autor unterschiedlich beantwortet wird.
Alles in allem gibt es also zunächst einmal drei (oder auch nur zwei) verschiedene Fragestellungen, die ihrerseits noch einmal danach unterteilt werden, ob es unter den ausgewählten Elementen auch Wiederholungen gleicher Elemente geben darf oder nicht. Ist ersteres der Fall Rucksack MCM, spricht man von Kombinationen Rucksack MCM, Variationen oder Permutationen mit Wiederholung, andernfalls solchen ohne Wiederholung. Stellt man sich schließlich vor, dass die ausgewählten Elemente dabei einer Urne oder Ähnlichem entnommen werden, wird dementsprechend auch von Stichproben mit oder ohne Zurücklegen gesprochen:
Bezeichnet die Zahl der vorhandenen Elemente und die Zahl der Elemente, die nicht unterscheidbar sind, dann gilt für die Anzahl möglicher Permutationen:
Bezeichnet die Zahl der vorhandenen Elemente und die Zahl der Elemente, die ausgewählt werden, dann gilt für die Anzahl möglicher Variationen und Kombinationen:
Eine Verallgemeinerung des Urnenmodells ist ein von Gian-Carlo Rota popularisiertes Modell mit Bällen und Fächern, im Englischen nach einem Vorschlag von Joel Spencer auch Twelvefold Way („Zwölffacher Weg“) genannt. Gesucht ist dabei die Anzahl der Möglichkeiten, Bälle auf Fächer zu verteilen, wobei die Bälle und Fächer jeweils entweder unterscheidbar oder nicht unterscheidbar sind und entweder keine weitere Bedingung gilt oder in jedes Fach höchstens ein Ball kommen darf oder mindestens ein Ball kommen muss. Man erhält folgende Übersicht:
Dabei ist die Anzahl der Möglichkeiten, eine -elementige Menge in nichtleere disjunkte Teilmengen aufzuteilen (Stirling-Zahl zweiter Art), und die Anzahl der Möglichkeiten, die Zahl als Summe von positiven ganzen Zahlen ohne Beachtung der Reihenfolge darzustellen (siehe Partitionsfunktion).
Wird in einem diskreten Wahrscheinlichkeitsraum die Anzahl der möglichen Ereignisse durch eine der obigen kombinatorischen Formeln gegeben, dann können über die vollständige Zerlegung des Ereignisraums äquivalente Darstellungen für sie abgeleitet werden. Die folgenden beiden Modelle verdeutlichen dies. Es werden Bälle zufällig auf Fächer verteilt. Man betrachte die Ereignisse , dass Fächer, , mindestens einen Ball enthalten unter der Prämisse:
Der erste Fall entspricht der Variante „nicht unterscheidbare Bälle, unterscheidbare Fächer“. Die vollständige Zerlegung des Ereignisraums in die disjunkten Ereignisse ergibt dann
Der zweite Fall entspricht der Variante „unterscheidbare Bälle, unterscheidbare Fächer“. Die vollständige Zerlegung des Ereignisraums analog zum ersten Fall ergibt die äquivalente Darstellung
Für ist das Ereignis, dass alle Fächer mindestens einen Ball besitzen, gleich dem Ereignis, dass alle Fächer genau einen Ball besitzen, und enthält Elemente. Daraus folgt

James Fitzmaurice

James Michael Christopher Fitzmaurice (* 6. Januar 1898 in Dublin; † 26. September 1965 in Dublin) war Pilot der irischen Luftwaffe im Rang eines Colonels. Berühmt wurde er, als ihm am 12./13. April 1928 zusammen mit Hermann Köhl und Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld der erste Flug über den Nordatlantik von Ost nach West mit der Junkers W 33 Bremen gelang.

Seine Eltern waren Michael FitzMaurice und Mary Agnes O’Riordan und wohnten am North Circular Road, Dublin. 1902 zog die Familie nach Port Laoise (damals Maryborough), wo sein Vater im dortigen Gefängnis arbeitete. Fitzmaurice ging von Januar 1905 bis Ende 1913 in die Schule (St. Mary’s und dann CBS Port Laoise). Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldete er sich 1914 zum Militärdienst. 1915 wurde er nach Frankreich geschickt und dort verwundet, jedoch im Mai 1916 wieder eingesetzt. Mit 19 Jahren wurde er im Januar 1917 zum Korporal und bereits im November 1917 zum Unterleutnant befördert. Er wurde zum 1. Juni 1918 zur Militärpilotenschule nach Reading abgeordnet. Nach der Ausbildung sollte er am 11. November 1918 als Kampfflugzeugpilot wieder nach Frankreich geschickt werden, doch das Ende des Ersten Weltkriegs verhinderte dies.
Am 6. Januar 1919 heiratete er Violet „Bill“ Clarke. Er blieb in der Luftwaffe und wurde als Navigationsoffizier im Luftpostdienst zwischen Folkestone und Köln eingesetzt. Im Mai 1919 war er Navigator beim ersten europäischen Nachtpostflug von England nach Köln. Vorübergehend verließ er das Militär und arbeitete anderthalb Jahre als Versicherungsvertreter. Im Mai 1921 wurde seine einzige Tochter Patricia geboren; zur selben Zeit trat er in das neu gegründete Fliegerkorps der irischen Armee ein und wurde am 1. September 1927 Kommandant des Irish Air Corps, das sein Hauptquartier in Baldonnel, 19 km südwestlich von Dublin, hatte.
Fitzmaurice hatte seit dem geglückten Atlantikflug West–Ost von John Alcock und Arthur Whitten Brown im Jahr 1919 eigene Atlantikflugpläne in entgegengesetzter Richtung, was wegen der vorherrschenden Winde und Strömungen Motorflugzeugen lange Zeit als unmöglich galt. Bereits 1925 hatte er die nötigen Geldmittel zur Finanzierung eines solchen Unternehmens gesammelt, jedoch wurde ihm in jenem und im Folgejahr die Erlaubnis zum Start verweigert, da man den Aufbau des irischen Fliegerkorps nicht durch waghalsige Unternehmen gefährden wollte. Erst am 16. September 1927 konnte Fitzmaurice von Baldonnel aus gemeinsam mit dem Schotten R. H. Mac Intosh zu einem Atlantikflugversuch starten. Ihr Flugzeug war der 550 PS starke Fokker-Hochdecker „Princess Xenia“. Die Flieger mussten nach Erreichen des Ozeans wegen ungünstiger Witterung umkehren. War ihr Vorhaben auch gescheitert, so erregten sie dennoch Aufmerksamkeit, und deutsche Flieger zogen Baldonnel als künftigen Startplatz weiterer Atlantikflugversuche in Erwägung.
Weltberühmt wurde Fitzmaurice, als er am 12./13. April 1928 am Erstflug über den Nordatlantik von Ost nach West in der „Bremen“ als Kopilot teilnahm. Mit dem Piloten Hermann Köhl und dem Initiator des Fluges, Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld waren die Flieger mit einer speziell präparierten Junkers W 33 vom Flugplatz Baldonnel gestartet. Die Maschine landete nach etwa 36 ½ h Flug in Greenly Island auf Neufundland. Jubelparaden und Glückwünsche überschütteten die Flugpioniere.
Nach dem erfolgreichen Flug wurde Fitzmaurice vom Major zum Colonel befördert, quittierte jedoch am 2 Rucksack MCM. Februar 1929 seinen Dienst bei der irischen Luftwaffe. Er ließ sich im Januar 1931 scheiden. Im Jahr 1933 reiste er nach Deutschland, in der Hoffnung, bei deutschen Flugzeugherstellern eine Anstellung zu finden. Auf dieser Reise traf er auch Adolf Hitler. Während der 1930er-Jahre lebte er vorwiegend in der Umgebung von New York. Während des Zweiten Weltkriegs siedelte sich Fitzmaurice in der Nähe von London an und betrieb dort einen Club für Fliegerveteranen. Nach dem Krieg ging er zurück nach Irland.

Verflixte Gastfreundschaft

Verflixte Gastfreundschaft (Orginaltitel: Our Hospitality) eine US-amerikanische Stummfilm-Westernkomödie von und mit Buster Keaton aus dem Jahr 1923. Hier setzte Keaton sein Bemühen um eine glaubwürdige Geschichte, in den Verlauf der Handlung eingebaute Gags sowie historische Authentizität erstmals konsequent um. Die Komödie stand somit im Gegensatz zu den allermeisten der damaligen Slapstick-Komödien und gilt daher in der Entwicklung der Filmkomödie als besonders bedeutsam.

Amerika, um 1810: Zwischen den Familien McKay und Canfield herrscht seit Generationen eine Blutfehde. Zu Beginn des Filmes erschießen sich der Vater des einjährigen William McKay sowie der verfeindete James Canfield gegenseitig. Als einziger Überlebender seiner Sippe wächst William anschließend bei einer entfernt lebenden Tante auf. Zwanzig Jahre später ist er volljährig geworden und bekommt den Landbesitz der McKays übertragen. Er fährt weitgehend unbedacht in die Heimat seiner Familie, auch weil William nur einen groben Überblick von der Blutfehde hat. Auf der Fahrt dahin verliebt er sich in Virginia, die zufällig mitreisende Tochter der feindlichen Familie Canfield. Sie lädt den netten Mann in das Haus ihrer Familie ein. Doch Joseph Canfield, der Familienpatriach, sinnt noch immer auf Rache, weil einst sein Bruder James Canfield zusammen mit Williams Vater in einem Schusswechsel starb. Virginias Brüder erkennen Williams Identität und bei seinem Besuch im Haus der Canfields werden ihre Versuche ihm nach dem Leben zu trachten nur vom traditionellen Gesetz der Gastfreundschaft gebremst, solange William das Haus nicht verlässt.
William, der erst nach längerer Zeit erfährt, dass es sich bei seinen Gastgebern um die Canfields handelt, bleibt tagelang bei ihnen. So können ihn Joseph und seine Söhne nicht erschießen. Außerdem stellt sich Williams Landsitz als kleine Hütte heraus, die nach 20 Jahren ohne Bewohner völlig verfallen ist. Nach haarsträubenden Gefahren und abenteuerlichen Verfolgungsjagden muss er Virginia an einem Wasserfall das Leben retten. Es gelingt William schließlich, die Fehde zu beenden, indem er das Mädchen ohne Wissen ihrer Familie mit Hilfe des alten Pfarrers heiratet. Zunächst ist Joseph Canfield wütend, doch dann sieht er ein Schild mit dem Titel love thy neighbor und willigt zum Frieden ein. Sie legen schließlich die Waffen beiseite, wobei sich herausstellt, dass William fast mit dem gesamten Waffenkabinett der Canfields ausgestattet war.
Die Geschichte um die Feindschaft zwischen den Familien „McKay“ und „Canfield“ basiert auf der echten Familienfehde der McCoys und Hatfields.
Im Film selbst spielt nicht nur Joe Keaton mit, der Vater Buster Keatons, der auch in vielen weiteren Filmen seines Sohnes mitwirkt. Keaton steht auch mit seiner damaligen Ehefrau Natalie Talmadge – welche die weibliche Hauptrolle verkörpert – zum einzigen Mal gemeinsam in einem Langfilm vor der Kamera (sie drehten auch zwei Kurzfilme, in denen Talmadge aber jeweils nur kurz auftrat). Weiterhin im Prolog zu sehen: Busters Sohn James, damals noch ein Baby Rucksack MCM, als der sehr junge Willie McKay.
Während der Produktion erlitt Keatons Langzeitfilmpartner und Lieblingsbösewicht Joe Roberts einen Schlaganfall. Er konnte zwar seine Rolle als Patriarch der Canfields noch zu Ende spielen, verstarb jedoch etwa einen Monat später nach einem weiteren Schlaganfall.
Für Buster Keaton, der seinen Ruhm auch darauf aufbaute, die gefährlichsten Stunts selbst auszuführen, wurde es in dieser Produktion zwei Mal höchst gefährlich. So riss beim Dreh im Truckee River ein Draht, an dem Keaton zur Sicherheit festgebunden war. Er wurde von der Stromschnelle erfasst. Da der Kameramann die Anweisung hatte, weiterzudrehen, egal, was passiert, findet sich dieser Moment auch im fertigen Film. Risikoreich verlief auch der legendäre Stunt am Wasserfall: Der an einem Stück Seil festgebundene Willie McKay schwingt sich in dem Moment, als sie den Wasserfall hinabzustürzen droht, seiner Geliebten entgegen. Es gelingt ihm, sie an den Händen zu fassen und am sicheren Felsvorsprung abzusetzen. Die Geliebte wurde von einer Puppe gedoubelt und auch der Wasserfall auf dem Studiogelände nachgebaut. Dennoch schluckte Keaton, als er unter dem Wasserfall hing, so viel Wasser, dass sein Magen ausgepumpt werden musste.
Für das Szenenbild war im übrigen Fred Gabourie zuständig.
In seinem zweiten abendfüllenden Film (nach Three Ages) konzentrierte sich Buster Keaton erstmals auf das Drama seiner Geschichte und verzichtete auf absurde Gags. Er war der Überzeugung, das Publikum würde einer Geschichte nicht mehr folgen, sollte ihm ein Gag unglaubwürdig erscheinen. Auch in späteren Filmen versuchte er, diesem Grundsatz treu zu bleiben: Im folgenden Sherlock, Jr. kommen zwar unmögliche Gags vor, doch nur innerhalb der geträumten Handlungsebene. Laut Jim Kline fällt Our Hospitality für eine Komödie streckenweise fast zu ernsthaft aus. Bezeichnend für den neuen Stil – in seinen Kurzfilmen bemühte er sich regelrecht um Absurdität und Übertreibung – ist der Prolog des Films. Die Feindschaft der beiden Häuser McKay und Canfield wird in einer betont tragischen Szene dramatisiert, die sich jedem Anflug von Komik verschließt.
Das Bemühen um Glaubwürdigkeit spiegelt sich auch in der authentischen Ausstattung des in den 1830er Jahren spielenden Films. Besonders auffällig dabei: Der originalgetreue Nachbau einer der ersten Dampflokomotiven im Linienverkehr, The Rocket. Wegen seiner ambitionierten Bildgestaltung zählt Our Hospitality zu Keatons am schönsten fotografierten Filmen.
„Zweiter Langspielfilm von Buster Keaton, eine der köstlichsten Komödien der Filmgeschichte, voller genialer Gags, atemraubender Artistik und märchenhaft versponnener Poesie.“
Kurzfilme: The High Sign | Flitterwochen im Fertighaus;| Convict 13 | Buster Keatons Trauung mit Hindernissen | Nachbarschaft im Klinch | Das verwunschene Haus | Hard Luck | Die Ziege | Im Theater | Wasser hat keine Balken | Das Bleichgesicht | Buster und die Polizei | My Wife’s Relations | Der Hufschmied | Im hohen Norden | Daydreams | Das vollelektrische Haus | The Balloonatic | The Love Nest
Langfilme (stumm): Drei Zeitalter | Verflixte Gastfreundschaft | Sherlock, jr. | Der Navigator | Sieben Chancen | Der Cowboy | Der Killer von Alabama | Der General | Der Musterschüler | Steamboat Bill, jr. | Der Kameramann | Spite Marriage

Helma Lutz

Helma Lutz (* 1953 in Hildesheim) ist eine deutsche Gesellschaftswissenschaftlerin.

Helma Lutz war von 1995 bis 2000 Honorary fellow der Universität London, Birkbeck College. Seit 2002 ist sie “Netzwerkprofessorin” im Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung Nordrhein-Westfalen Rucksack MCM. Im Universitätssemester von 2004/2005 war sie “Fellow in Residence” am Netherlands Institute for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences (NIAS). 2005/2006 hatte sie die “Maria-Goeppert-Mayer Gastprofessur für Internationale Frauen- und Geschlechterforschung” an der Stiftung Universität Hildesheim inne. Es folgte im März 2006 eine Gastprofessur an der Sorbonne, Paris (École Pratique des Hautes Études, EPHE). Seit Oktober 2007 lehrt Helma Lutz als Professorin für Frauen- und Geschlechterforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Lutz gehört den Beiräten der Zeitschriften Feministische Studien und Gender an. 2012 erhielt sie den schwedischen Wissenschaftspreis des Riksbanken Jubiläumsfonds und lehrte das Sommersemester über an der Universität Linköping.
Die Forschungsschwerpunkte von Helma Lutz sind Frauen- und Geschlechterforschung; Migrationsforschung, Intersektionalitätsforschung, Rassismus- und Ethnizitätsforschung sowie qualitative Forschungsmethoden/Biographieforschung.

Saint-Avold

Saint-Avold (deutsch Sankt Avold, lothringisch Sänt Avuur) ist eine französische Stadt mit 16.126 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie liegt im Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle, ist Hauptort (chef-lieu) der beiden Kantone Saint-Avold-1 und Saint-Avold-2 und Sitz des Gemeindeverbandes Pays Naborien. Die Einwohner von Saint-Avold sind die Naboriens oder Saint-Avoldiens.

509 erbaute der irische Mönch Fridolin von Säckingen auf dem Gebiet des heutigen Saint-Avold ein kleines Gotteshaus, bevor er später das Kloster Säckingen gründete. Sigebald, Bischof von Metz, ließ um 720 eine Abtei errichten. Am 24. August 765 brachte Chrodegang, Minister von Karl Martell und Pippin dem Kurzen Rucksack MCM, Reliquien der Heiligen Nabor und Felix in die Abtei. Um das beliebte Wallfahrtszentrum entstand ein Ort mit dem Namen Saint Nabor, der später Saint-Avold heißen sollte.
Ab 1163 gehörte Saint-Avold zur Grafschaft Saarbrücken und entwickelte sich zu einem blühenden Handelszentrum. Um 1300 wurde eine gotische Kirche erbaut. 1313 wurde das erste Krankenhaus eröffnet. 1327 wurde die Stadt befestigt. 1534 übernahmen die Bürger die Stadtverwaltung.
Von 1581 bis 1766 gehörte die Stadt dem Herzog von Lothringen. Der Dreißigjährige Krieg setzte Saint-Avold stark zu: 1656 wurden nur noch 18 Einwohner gezählt, gegenüber 1.800 im 16. Jahrhundert. Mit den Verträgen von Rijswijk (1697) und Paris (1718), kehrte der Frieden zurück. Saint-Avold wurde wieder aufgebaut und eine erneute wirtschaftliche Blüte setzte ein.
1751 wurde Saint-Avold der Bailliage Boulay zugeschlagen. 1791, während der Französischen Revolution, wurde die Stadt in Rosselgène umbenannt. 1814 richtete General Blücher sein Quartier in Saint-Avold ein. Bis 1818 war Saint-Avold von bayerischen Truppen besetzt.
Im 19. Jahrhundert profitierte Saint-Avold von der einsetzenden Industrialisierung. Dennoch wanderte ein Großteil der Bevölkerung aufgrund von Epidemien und Hungersnöten nach Amerika aus, vor allem in den Jahren 1818, 1849 und 1866. 1851 wurde die Eisenbahnverbindung nach Metz (Forbacher Bahn) eröffnet, 1852 nach Saarbrücken. Bei Carling wurden große Kohlevorkommen entdeckt, 1862 nahm das erste Bergwerk seinen Betrieb auf. Erneut begann eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs.
Von 1871 bis 1918 gehörte Saint-Avold zum Deutschen Reich. Die Stadt lag im lothringischen Kreis Forbach und wurde preußische Garnison (3. Lothringisches Feldartillerie-Regiment Nr. 69). Im Ersten Weltkrieg auch Ausbildungsstandort für z. B. das 1. Ersatz-Bataillon des Infanterie-Regiments 173.
1910 hatte Saint-Avold 6.400 Einwohner, davon 2500 Soldaten.
Auch nach 1918 blieb Saint-Avold Garnisonsstadt. Ab 1928 wurde in unmittelbarer Nähe die Maginot-Linie errichtet. Im Zweiten Weltkrieg nahm am 27. November 1944 General Pattons 3. US-Armee Saint-Avold ein. Der Cimetière militaire américain von Saint-Avold ist der größte US-Soldatenfriedhof in Europa mit den Gräbern von 10.489 US-Soldaten.
Nach 1945 erfolgte dank der Kohle ein rascher Wiederaufbau. Zwischen 1945 und 1966 wuchs die Bevölkerung von 7.000 auf 18.000. In Carling siedelte sich erfolgreich die petrochemische Industrie an. Dort wurde auch das Kohlekraftwerk Emile Huchet (1873 MW installierte Nennleistung) errichtet, das inzwischen auch zwei gasgetriebene Kraftwerksblöcke hat . Die 1971 fertiggestellte A 4 von Metz in Richtung Saarbrücken trug zum Aufschwung bei.
Klosterkirche Saint-Nabor
Orgel der Klosterkirche Saint-Nabor
Basilika Notre-Dame-de-Bon-Secours
Protestantische Kirche
Synagoge
Die Partnerschaft mit dem heutigen Saarbrücker Stadtteil Dudweiler im Saarland war 1964 eine der ersten deutsch-französischen Städtepartnerschaften nach dem Krieg und spielte somit eine wichtige Rolle in der Annäherung der beiden Staaten. Des Weiteren bestehen partnerschaftliche Verbindungen zu Fayetteville (North Carolina) in den Vereinigten Staaten.
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Leipziger Synagogalchor

Der Leipziger Synagogalchor ist ein gemischter Chor, der sich der Pflege und Bewahrung synagogaler Musik sowie jiddischer und hebräischer Folklore widmet. Der Chor umfasst 25 bis 30 nichtjüdische Laiensänger, die aber zum großen Teil über eine private Gesangsausbildung verfügen. Hinsichtlich seiner Leistung wird der Chor professionellen Ansprüchen gerecht. Das äußert sich unter anderem in seinen weltweiten Auftrittsorten und darin, dass er mit renommierten Gesangssolisten und Orchestern zusammenarbeitet.

Der Synagogalchor ging 1962 aus dem Leipziger Oratorienchor hervor, den der jüdische Oberkantor Werner Sander 1951 in Leipzig gegründet hatte. Ziel des nun etwas verkleinerten Chores war neben der Folklorepflege die Aufführung jüdischer Komponisten wie z. B. Samuel Naumbourg, Salomon Sulzer und Louis Lewandowski. Nach der Umstellung auf das neue Metier trat der Chor 1963 erstmals vor Publikum auf. Bereits 1964 erschien bei ETERNA die erste Langspielplatte, der bald noch zwei weitere folgten.
Nach dem plötzlichen Tod von Werner Sander wurde 1972 der Tenor an der Oper Leipzig Helmut Klotz, der schon solistisch mit dem Chor zusammengearbeitet hatte, zum Chorleiter berufen. Helmut Klotz ist es in seiner künstlerischen Leitungstätigkeit gelungen, den Chor zu einem semi-professionellen Ensemble zu formen. Er arbeitet mit Solisten der Opernhäuser in Leipzig, Berlin und Zürich und mit Mitgliedern des Gewandhausorchesters oder des Sinfonieorchesters des Mitteldeutschen Rundfunks zusammen.
Auftrittshäuser des Chores waren unter anderem die Berliner Philharmonie, das Berliner Schauspielhaus, der Münchner Gasteig, das Leipziger Gewandhaus und die Alte Oper in Frankfurt. In den Synagogen von Warschau, Krakau, Prag, Paris und Breslau war der Chor ebenso zu Gast wie in den Kathedralen von Oppeln, Lublin und Kattowitz. Auslandsreisen führten nach Israel, Südafrika, Spanien, Portugal, Belgien, Brasilien, Schweden, in die Slowakei sowie mehrfach nach Polen und in die USA.
In Leipzig ist der Chor in einer Veranstaltungsreihe zweimal jährlich zu hören. Seit über 25 Jahren wirkt das Ensemble auch am ökumenischen Gottesdienst in der Leipziger Thomaskirche zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9 Rucksack MCM. November 1938 mit.
Unter Federführung der Carlebach-Stiftung begannen am 4. März 2012 die Feierlichkeiten zum Jubiläum „50 Jahre Leipziger Synagogalchor – 40 Jahre unter Leitung von Kammersänger Helmut Klotz“. Am 14. April 2012 leitete Helmut Klotz nach Reden von Stanislaw Tillich, Burkhard Jung und Dieter Graumann den Chor letztmals in einem Festkonzert im großen Saal des Leipziger Gewandhauses. Sein Nachfolger, der Sänger und Chordirigent Ludwig Böhme, übernahm die künstlerische Leitung des Chors am 15. April 2012.